Pascale
Grau
Die Künstlerin Pascale Grau schont nicht sich selbst und nicht
die Dinge. Wie sollte sie auch: es braucht Extremsituationen, um in
der so geschwätzigen bilderreichen Welt noch neue Bilder zu erfinden.
Pascale Grau ist Performancekünstlerin. Als solche bewegt sie
sich regelmäßig auf dem Terrain des flüchtigen Live-Auftritts.
In Objekten, Videos und Installationen
ist sie auch Dingen und Bildern auf der Spur, deren Bearbeitung nicht
auf
die temporäre Gegenwart
eines Publikums angewiesen ist. Sie vermischt Anwesendes mit Erinnertem
und Vorgefundenes mit Denkbarem. Dabei versteht sie sich auf die Balance
zwischen Theatralik und Spiel und sie entlockt ihrem Körper und
den Dingen eine assoziationsreiche Bildersprache.(bz 26. August 2002)
Performance, das ist für Pascale Grau mehr als einfach nur Theaterszene,
sondern wie sie von sich selbst verlangt: "die Entmaterialisierung
von bildender Kunst...die Überführung von Kunst in Lebenspraxis...
die VerbiIdlichung von Traum und Zufall im Jetzt." Pascale Grau bietet
das Überzeugendste was den Sinn einer Performance (heute) ausmacht: "nicht
medialisierte Bildsprache".
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