Ewa Partum
Ewa Partum zählt seit den frühen 70er Jahren
zur künstlerischen Avantgarde in Polen. Unter dem Kriegsrecht verließ sie
1982 ihre Heimat und siedelte nach Berlin über, seither ist sie
auch einem breiteren westlichen Publikum bekannt. Im Jahr 2001 zeigte
der Badische Kunstverein Karlsruhe eine Retrospektive ihres Werkes der
Jahre von 1965-2001.
Ewa Partum ist diejenige "Künstlerin, die die Logik der alphabetischen
Zivilisation mit dem Mund / der Sprache / dem Körper / der Frau
verbindet. . . Sie ist eine zur Ungeduld neigende Künstlerin, eine
Pionierin der Postmoderne. Mit den "poems by ewa" schreibt
sie sich in die elitäre Debatte ein".
(Zitat: Gislind Nabakowski)
Die Suche nach einer neuen Sprache der Kunst ist das große Thema
Ewa Partums (Gedankenakt ist Kunstakt). Seit den 70er Jahren beschäftigt
sie sich aber auch mit den Fragen einer feministischen Kunst. Ende der
70er erklärt sie ihren Körper zum Kunstwerk, zum Zeichen der
Selbstreflektion.
Metapoesieaktionen und Lippenstiftprints sind charakteristisch für
ihr Werk.
zur Biographie von
Ewa Partum |