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Maksymilian Rigamonti

(...) durch die Wahl zunächst leicht zugänglicher Motive bietet Rigamonti den Betrachtern einen Relativ einfachen Einstieg in seine Bilder. Viele der Gegenstände und Personen, die auf den Bildern dargestellt oder in den Titeln genannt sind. kennt man aus dem Alltag oder aus Film und Fernsehen. Das weckt die Neugier, zu sehen, was der Künstler mit ihnen anstellt.
Ist man schließlich ins Bild "eingestiegen", merkt man schnell, dass Maksymilian Rigamonti nicht die Darstellung der populären Objekte und Personen an sich wichtig ist. Vielmehr spielt er bewußt mit Kontrasten, stellt die bekannten Motive in neue Zusammenhänge, hinterfragt und ironisiert sie oder benutzt sie einfach als Träger seiner Botschaft. Bild und Text gehen dabei eine - zeitweise sehr humorvolle - Symbiose ein; bei seinen Filmen kommt die Musik als aussagekräftiger Faktor hinzu. Maksymilian Rigamonti bewegt sich mittlerweile in unterschiedlichen Medien. Neben den Zeichnungen sind Fotografien und, durch deren Hintereinanderschneiden und musikalische Unterlegung, kleine Filme entstanden. Die inhaltliche Substanz ist dabei im Prinzip gleich geblieben: in Auseinandersetzung mit Bildern stößt man schnell auf tiefere emotionale Ebene, die den Künstler persönlich und uns BetrachterInnen im Allgemeinen beschäftigen. Es sind grundsätzliche Gefühle wie Liebe, Angst, Freude, die in den Bildern angesprochen werden, ohne deren explizites Thema zu sein.

Katrin Viellieber, August 2003

 

zur Biographie von Maksymilian Rigamonti