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Indiens Rinder
| Überall begegnet man ihnen. In den
Städten bei Lärm und Abgasen im Strassenverkehr, auf den Märkten als natürliche Entsorger
für den Biomüll, an Tempeln, in der Natur, manchmal sogar am Strand und auf den Feldern als
Arbeitstiere. Mensch und Rind leben friedlich miteinander und arbeiten zusammen.
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ohne Titel, Fotografie
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In Indien leben die unterschiedlichsten Gattungen
von Rindern. Von Yaks, den kleinen Schaf ähnlichen Hochgebirgsrindern, die ausschließlich im
Himalaya leben und deren flauschige Wolle verarbeitet wird, über Buckelrinder, die einen
wasserspeichernden Höcker haben wie Kamele und hauptsächlich in Rajasthan in der Wüstenregion
zu Pakisthan hin leben, bis zum kräftigen Wasserbüffel, der in den südlichen Ländern Indiens
am häufigsten ist. Rinder sind den Hindus heilig. Sie werden respektiert, fast wie Menschen.
Es wird ihnen auf der Strasse ausgewichen oder nötigenfalls angehalten und gewartet bis sie
aus dem Weg gehen.
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Nandi, 21 x 30 cm, Ölkreide und Klebstoff auf Papier
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Besonders heilig sind Tempelkühe, die nur von
Priestern oder Geweihten gemolken werden dürfen und deren Milch ebenso heilig ist und für
rituelle Zwecke verwendet wird. Shiva, der Gott der Zerstörung und Erneuerung im Hinduismus
benutzt den Riesenbullen "Nandi" als Reittier. Nandi wird oft in Tempeln als Skulptur,
meistens aus schwarzem Granit dargestellt.
Stephen Marquard
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Stephen Marquardts Arbeiten bei artww |